Interview mit Willigis Jäger: Was ist Gott für Sie?
Interview mit Willigis Jäger: Wie lautet Ihr Bekenntnis?
Abschied von Willigis – Von Alexander Poraj –
Staying Conscious in the Face of Adversity | A Special Message From Eckhart Tolle
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Leave all this alone – Mooji
Mit deutschem Untertitel
„In Zeiten des Coronavirus“

Impuls zum Thema
„In Zeiten des Coronavirus“
von Alexander Poraj
ZEN-Meister
Seit einigen Tagen erleben wir, wie unser bislang gewohntes und sicheres Leben immer mehr durch einander gerät. Schulen, Universitäten, ja ganze Länder werden geschlossen, Reisen untersagt, die Regale leer gekauft und überall erhöhte Hygienemaßnahmen angeordnet. Es fällt uns nicht leicht zu sehen, was von den zahlreichen Aktionen sachlich wirklich sinnvoll ist und die gewünschte Wirkung entfaltet, und was Ausdruck von Angst, ja Panik ist. Und so reagieren manche von uns mit Schulterzucken und Unverständnis, andere jedoch mit panischen Hamsterkäufen und Rückzug in die eigenen vier Wände.
Deswegen ist es an der Zeit ganz persönlich inne zu halten, um nachzuspüren und zu überlegen, in welcher sachlichen und emotionalen Situation ich mich gerade befinde. Sowohl Schulterzucken und so weitermachen wie bisher als auch panischer Rückzug mit Horrorszenarien sind als Extremvarianten durchaus nachvollziehbar. Gleichzeitig jedoch spricht vieles dafür, dass dies eben nicht zu den adäquaten Reaktionen gehört. Beide Verhaltensweisen zeigen nämlich wenig Kontakt zur Realität, indem sie diese entweder ignorieren oder aber unsere Verbindung und Vernetzung mit anderen Menschen außer Acht lassen.
Was also tun? Auf der einen Seite müssen wir uns dem Wissen und den Anordnungen der Experten und Behörden fügen und sie ernst nehmen, um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Das gilt jetzt auch für den Kursbetrieb am Benediktushof, den wir ab 16.März bis zunächst Anfang April einstellen.
Damit wir jedoch unsere Mitmenschen und uns selbst nicht aus den Augen verlieren und in Panik geraten, sollten wir uns ganz bewusst der Angst stellen. Wenn diese Angst unbeachtet zur Panik wird, macht sie uns blind für die Mitmenschen und die eigentliche Sachlage.
Ja, es ist richtig, dass uns gerade diese Situation vor Augen führt, wie fragil nicht nur unsere Gesundheits- und Wirtschaftssysteme sind, sondern vor allem wir selbst.Trotz zahlreicher Errungenschaften erleben wir, dass wir das Leben nicht unter Kontrolle haben. Das bedeutet auch, dass es – allen Maßnahmen zum Trotz – keine absolute Sicherheit geben kann und geben wird.
Wir sind immer schon auf das aufmerksame und besonnene Entgegenkommen unserer Mitmenschen angewiesen. Dies funktioniert aber nur dann wirklich, wenn wir selber in der Lage bleiben, uns besonnen und entgegenkommend zu verhalten. Daher gibt es auch keinen wirklichen 100%igen Schutz, weil wir die Unterstützung, Hilfe und evtl. auch Pflege unserer Mitmenschen benötigen.
Somit wird von uns allen Umsichtigkeit verlangt, eine Haltung, welche die Angst nicht negiert oder herunterspielt, sondern sich geradezu darin zeigt, die persönliche und kollektive Angst in eine neue Haltung zu verwandeln, die sich als eine erhöhte Aufmerksamkeit, Wachheit und Mitmenschlichkeit zeigt – gerade in der Begegnung mit der Unsicherheit des Lebens an sich.
Welch eine Herausforderung für den Alltag unserer kontemplativen Haltung!
8. Namaste Festvial
Sadhguru zum Corona Virus Ausbruch in China
PAPAJI – Call Off The Search
Spirit of Nature Yoga Festival – Irgendwann, Irgendwo
Quelle: Spirit of Nature Yoga Festival
Wie entscheide ich mich für mein Lebensziel?
HERMANN HESSE – ÜBER DAS ALTER
Herzlich willkommen zum Bhakti-Festival auf der Schweibenalp vom 26. Juli – 2. August 2020!
Mitgefühl, Weisheit und viel Humor
Impuls zum Thema „Mitgefühl, Weisheit und viel Humor“ von Zen-
Meisterin Doris Zölls, spiritueller Beirat am Benediktushof
„Das Wesen des Humors ist Empfindsamkeit, ein warmes, zartes Mitgefühl für alle Formen des Daseins. Wenn die Empfindsamkeit nicht gereift und gereinigt wird durch Humor, geht sie leicht irre, wird krankhaft, unwahr, mit einem Wort, sie artet in Sentimentalität aus.“
Thomas Carlyle (1795 – 1881)
Der schottische Philosoph Thomas Carlyle nimmt das Thema, über das heute mein Impulstext gehen soll, bereits wunderbar auf. Mitgefühl, Weisheit und Humor. Diese Begriffe erscheinen auf den ersten Blick für sich zu stehen. Der zweite Blick jedoch zeigt, sie stehen nicht neben- oder nacheinander. Sie fallen im Erleben zusammen.
Der große Zen-Meister Hui Neng beschrieb einmal Mitgefühl als die radikale Akzeptanz dessen, was ist. Damit meinte er nicht, dass wir alles für gut halten sollen. Mitgefühl ist für ihn die Annahme des Lebens, wie es ist, bevor wir es mit unseren Bewertungen und Urteilen eingeordnet und festgelegt haben. Vorlieben und Abneigungen bestimmen immer unser Denken. Doch dieses Denken begrenzt uns, es versperrt uns die Sicht auf die Dinge, wie sie wirklich sind.
Wir sehen durch die Augen des Urteilens nicht, wie alles miteinander verwoben ist, das eine das andere bedingt und nichts festgeschrieben werden kann, da es sich unentwegt wandelt. In der Meditation versuchen wir, hinter diese bewertenden Augen zu gehen, alle Phänomene erst einmal stehen zu lassen, sie nicht gleich festzulegen. Können wir all das, was erscheint, einige Zeit halten ohne zu urteilen oder zu kommentieren, werden wir erleben, wie sich uns eine viel weitere Dimension eröffnet, als wie sie unser Denken erfassen kann.
Auf einmal können wir dieses Eins-Sein von allem erleben. Es entsteht ein tiefes Sehen und Erkennen, aus dem heraus ein Annehmen und ein Sich-Einfühlen in das was ist folgt. Diese Sichtweise frei von Bewertungen ist weise. Sie eröffnet einen völlig neuen Horizont des Verstehens. Zeichnen sich weise Menschen nicht dadurch aus, dass sie mit einem gütigen Blick auf die Welt schauen können, eben weil sie nicht sofort werten? Ihr Blick erkennt und kann zulassen.
In der Weisheit lebt das tiefe Vertrauen, dass alles ineinander spielt und, wie es in Rilkes Gedicht „Herbst“ zum Schluss heißt: „… doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
Mitgefühl ist Weisheit und Weisheit ist Mitgefühl. Beide sind fähig in uns die Spannungen, die durch unser Wollen und Festhalten entstanden sind, zu lösen. Sie verschaffen Erleichterung, zaubern ein sanftes Lächeln auf unser Gesicht. Gelassenheit tritt ein, ein kleiner Schalk schleicht sich in die Augen, eben Humor, der aus diesem Vertrauen genährt wird, dass alles seinen Platz und seine Zeit hat, nichts ausgeschlossen, nichts verloren ist.
Mitfühlende Weisheit bringt Humor hervor. Er löst die festgeschnürten Banden unserer Urteile, schenkt die Leichtigkeit der Veränderung und damit Befreiung. Fehlt die Leichtigkeit, wird das Mitgefühl nicht wirklich in seiner tiefen Weisheit erlebt. Entweder sie wird schwer und niederdrückend oder, wie Carlyle es nennt, zu einer oberflächlichen sentimentalen Stimmung. Mitgefühl und Humor gehören daher zusammen. Sie sind der Ausdruck von Weisheit, die uns alle durchdringt und die sich uns in dem Moment zeigt, in dem wir still werden und geschehen lassen können, was ist.
Dream SPIRIT Festival 2020
Dream Spirit Festival 11.-14.Juni 2020 – Festival für ganzheitliches Leben, alternative Heilmethoden, internationaler Schamanismus, Yoga, Natur, Sport, Musik & vieles mehr
Dream SPIRIT Festival 2020 – am Pillersee – Kitzbüheler Alpen/TIROL
Befreie Dich von negativen Gedanken
Yoga Sound Sea Festival 2020
Vom 18.06.2020 bis zum 21.06.2020 findet das Yoga Festival am Steinberger See in der Oberpfalz / Bayern statt. Erleben Sie ein außergewöhnliches Yoga Festival mit 99 Yoga Workshops, vielen Konzerten und Kirtans in herrlicher Natur mit vielen bekannten Yoga LehrerInnen.
Quelle: Yoga Festival 2020 in der Oberpfalz / Bayern – 4 Tage & 99 Workshops –













